Über 500 Betriebe setzen seit 2008 auf die Kompetenz von Sinnotec 

Nie wieder abplatzender Industrieboden in weniger als 12 Stunden, ohne Betriebsunterbrechung. Fugenlos und wartungsfrei 🌏

Keine Lust auf Ablösungen und Vergilbung? Dann denken Sie Bodenbeschichtung neu: Anorganisch von Sinnofloor.

Hoher Status

Bei Kunden & Mitarbeitern durch optisch ansprechende Lager- & Produktionsstätten mit umweltfreundlichen Produkten ohne Staubbildung mit E2C Finish.

Sicherheit

Rutschfest bis R10 für hohen Arbeitsschutz mit maximaler Laugen-, Säure- und Hitzebeständigkeit und dauerhaft ohne Abplatzungen.

Hohe Qualität

Dank patentierter Zusammensetzung doppelte Haltbarkeit, frei von Mikroplastik und kaum Abrieb bei starker Staplerbefahrung.

Dauerhafte Industriebodenimprägnierungen & -beschichtungen, die nie wieder abplatzen:

                                                                                                                                                                                    *Alle hier erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Ihre wartungsfreie, anorganische Alternative zu klassischen Polymerbeschichtungen

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Sinnotec Future Materials, Wiesbaden

Sanierung Ihrer Flächen im laufenden Betrieb:

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  • Die Sanierung in unter 12 Stunden ohne Produktionseinbußen im laufenden Betrieb
  • Der Boden ist in unter 5 Stunden ausgehärtet und wieder einsatzfähig
  • Die keramikähnliche Materialstruktur ist extrem hart, rissfrei und langlebig
  • Eine Pigmentierung / Einfärbung ist auf Wunsch möglich
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  • Unsere Imprägnierungen sind wasserbasiert und erfüllen die strengen WHG Anforderungen
  • Wir haben sachkundige Experten mit langjähriger Erfahrung in der Branche
  • Unsere Produkte erfüllen die hohen TÜV Standards
  • Wir erarbeiten eine individuelle Systemlösung, passgenau für Ihre technischen und wirtschaftlichen Anforderungen
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  • Hitze-, Laugen-, Lösemittel- und Säureschutz
  • Leichte Reinigung
  • Keine Wartung notwendig
  • Rutschfestigkeit bis R10 möglich
  • Diffusionsoffen sowie Riss- und Schrumpffrei trotz Temperaturwechsel
  • Keine Korrosion durch Eindringen von Schadstoffen möglich

Kontaktieren Sie uns wenn,

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Sie hohen Produktionsdruck haben

und die Kosten bei einem Produktions-STOP sich auf einen 5- bis 7-stelligen Betrag belaufen.

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WHG / GMP Konformität erforderlich ist

oder spezielle Anforderungen bzgl. Reinraum, Hygiene oder Trinkwasserzulassung bestehen. 

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Brand- und Explosionsgefährdung besteht

und der Bodenbelag ESD-Konform sein muss sowie A1 Brandschutz gefordert wird.

Betonveredelung auf höchstem Niveau

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Beständigkeit extrem:
Für Ihren Industrieboden ohne Kompromisse

Unsere Erfolgsgeschichte basiert auf anspruchsvollen Referenzprojekten wie der Oper von Sydney und der Storebælt-Brücke in Dänemark.

Langjährige Partnerschaften mit führenden Unternehmen wie IKEA, BASF, Estée Lauder und Digitec Galaxus zeigen unsere Kompetenz, Verlässlichkeit und Fähigkeit, Projekte mit höchsten Qualitäts- und Technikansprüchen erfolgreich und dauerhaft umzusetzen.

Renommierter Betrieb mit Erfahrung

Sinnotec Innovation Consulting GmbH als starker Partner

Als Betreiber von Produktionsanlagen oder Industriehallen profitieren Sie von unseren bewährten, patentierten Sanierungslösungen nach TÜV-Vorgaben. 

Seit 2010 sind wir TÜV-zertifizierter Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz und wurden mehrfach für Innovation und Forschung ausgezeichnet.

Mit qualifizierten Partnern haben wir seit 2008 über 500 Projekte erfolgreich umgesetzt – mit dem Ziel, Ausfallzeiten, Wartungsaufwand und unnötige Folgekosten deutlich zu reduzieren.

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Dr. Jörg Rathenow, Geschäftsführer Sinnotec Innovation Consulting GmbH

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Schluss mit Ablösungen, Vergilbung und
Polymer-Kompromissen

Viele Betreiber befürchten und kennen aus eigner Erfahrung lange Produktionsstopps, hohe Ausfälle oder kurzlebige, nicht TÜV-konforme Bodensanierungen.

Mit Sinnofloor sanieren Sie Ihren Betonboden in nur 12 Stunden – ohne Produktionsstopp. 

Unsere patentierte, atmungsaktive Imprägnierung schützt auch bei schwierigen Bedingungen ung hohen Anforderungen:

- Rückseitiger Durchfeuchtung

- Starke Staplerbefahrung

- Arbeitsschutz

und sorgt für langlebige, abplatzungs- und wartungsfreie Böden nach TÜV-Vorgaben.

Bedarfsorientierte Imprägnierung oder Beschichtung

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Ihr passendes Sanierungskonzept

Wir verstehen Ihre Anforderungen und übersetzen diese in Ihr individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmtes Konzept

Die Ausführung Ihres Konzepts wird dann sorgfältig dokumentiert sowie überwacht, für maximale Transparenz, Qualität und Sicherheit.

1

Unverbindliches Erstgespräch

Mit unseren Boden- und Sanierungsexperten

2

Exakte Analyse

Ist-Zustand mit Anforderungsprofil Ihrer Anlage

3

Fundiertes Sanierungskonzept

Gemäß der Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort

4

Schnelle Umsetzung

Umsetzungsplanung mit Qualitätssicherung und Dokumentation

In 4 Schritten zum wartungsfreien Industrieboden

Unser 4-Schritte-Plan zur Betonsanierung ist eine umfassende Lösung, die auf höchste Qualität und Expertise in jedem Schritt setzt.

Im persönlichen Gespräch klären wir Ihre Anforderungen und analysieren den IST-Zustand Ihres Bodens. 

Darauf basierend erstellen wir ein individuelles Sanierungskonzept und setzen es schnell, effizient und fachgerecht um – für eine stressfreie Betonsanierung mit optimalem Ergebnis.

Fugenlos, wartungsfrei, Sanierung im laufenden Betrieb, abriebfest, rutschfest und ästhetisch

Projektauszüge

  • Ausgangssituation:

    Betonbodenplatten mit Erdreichkontakt und teils aufsteigender Feuchtigkeit. Alte Polymerbeschichtungen sind teilweise abgeplatzt, verkratzt oder durchgeschliffen – optisch unansehnlich und reinigungsintensiv.

  • Anforderung:

    Sanierung im laufenden Betrieb: geruchsfrei, schnell nutzbar, rutschfest, leicht zu reinigen, abriebfest, staplerbefahrbar, fugenlos und möglichst wartungsfrei – inklusive Risssanierung bei aufsteigender Feuchtigkeit.

  • Verarbeitung:

    Alte Polymerbeschichtung abgeschliffen, Risse und Fugen flüssigkeitsdicht vergossen, anschließend Sinnofloor W2-H zur Tiefenverkieselung und Sinnofloor CW2in1 als Anschmutzungsschutz aufgetragen.

  • Ergebnis:

    Die Oberfläche bekam einen ästhetischen Glanz und konnte sicher sowie nachhaltig vor Abrasion und Anschmutzung geschützt werden (bei ausgezeichneter Rutschfestigkeit und schneller Nutzbarkeit nach 8 Stunden!).

Schwedische Möbelhäuser, Hamburg, Köln und Saarbrücken

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  • Ausgangssituation:

    Neubau des Logistikzentrums in Lachen in der Schweiz. Betonbodenflächen aus Ortbeton, Flügelgeglättet.
  • Anforderung:

    Beschichtung der Betonoberfläche mit einheitlichem, grauen Farbton, Rutschfestigkeit R10, ästhetisches Erscheinungsbild, staplerbefahrbar, elektrisch ableitfähig, Beschichtung bereits in der Bauphase (Staub).
  • Verarbeitung:

    Schleifen der Betonplattenstöße zum Angleichen des Höhenversatzes, Bauendreinigung mit der Scheuer-Saug-Maschine, Tiefenverkieselung des Betonuntergrundes zum Schließen der Krakelierungsrisse, Auftragen von pigmentierter Beschichtung durch Rollenapplikation in 2 Schichten, Anschmutzungsschutz der Oberfläche durch Sinnofloor CW2in1.
  • Ergebnis:

    Die Oberfläche bekam einen ästhetischen Glanz und konnte sicher sowie nachhaltig vor Abrasion und Anschmutzung geschützt werden (bei ausgezeichneter Rutschfestigkeit und schneller Nutzbarkeit nach 8 Stunden!).

Hochregallager Kosmetik in Lachen am Zürichsee, Schweiz

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  • Ausgangssituation:

    Umnutzung von alten Industriehallen mit altem und teilweise neu betoniertem Betonboden, sehr große Flächen und wenig Zeit für die Sanierung
     
  • Anforderung:

    Staubfreier Betrieb bei Staplerbefahrung, Umnutzung als Hochregallager für elektronische Geräte mit vollautomatischem Roboterbetrieb, elektrisch ableitfähig, Rutschfestigkeit.
     
  • Verarbeitung:

    Gründliche Reinigung des Untergrundes mit einer Scheuer-Saug-Maschine, Applikation von Sinnofloor W2-H durch Spritzapplikation und Nachbearbeitung.

  • Ergebnis:

    Die Oberfläche bekam einen ästhetischen Glanz und konnte sicher sowie nachhaltig vor Abrasion und Anschmutzung geschützt werden (bei ausgezeichneter Rutschfestigkeit und schneller Nutzbarkeit nach 8 Stunden!).

Digitec Galaxus, (ehemaliges Industriegelände Ferrowohlen AG) Umnutzung zu Hochregallager, Wohlen, Schweiz

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  • Ausgangssituation:

    Neubau Produktionsgebäude mit Explosionsschutzanforderungen, 7 Etagen und 14.000m² mit Stahlfaserbeton nach DAfStb Betonbau gemäß WHG Kriterien errichtet. 2 Treppenhäuser aus Fertigbetonteilen.  Die Anlage war zu 50% bereits im 3-Schicht-Betrieb.
  • Anforderung:

    Sanierung im laufenden Betrieb abschnittsweise unter Explosionsschutz-anforderungen, flexible Ausführung um die bereits installierte Produktions-infrastruktur (80°C), schnelle Nutzung der Flächen, hohe Abriebfestigkeit für Staplerbefahrung, Rutschfestigkeit R10, flüssigkeitsdicht und säurebeständig.
  • Verarbeitung:

    Reinigung der Betonoberfläche durch eine Reinigungsmaschine und ein abrasives Pad für die Fahrwege. Einsatz von Handmaschinen rund um die eingebaute Produktionsinfrastruktur. Applikation der Imprägnierung durch Airless-Sprühapplikation mit Nachbearbeitung. Trocknung unterstützt durch Ex-geschützte Gebläse, somit konnten die Flächen bereits nach 2 Stunden wieder begangen/freigegeben werden.
  • Ergebnis:

    Schutz der Betonoberfläche im Betrieb vor aggressiven Chemikalien, Abdichtung der Kapillarporosität, Staplerbefahrung ohne Staubentwicklung, rutschfest, A1 Brandschutz und elektrisch ableitfähig.

Größtes Produktionsgebäude in Ludwigshafen, 14.000m²

Dr. Rathenow und Sinnotec

Dr. rer. nat. Jörg Rathenow ist seit über 15 Jahren Experte für Bauchemie, Beschichtungen und Imprägnierungen. Mit Stationen bei Akzo Nobel, Remmers und Epowit Bautechnik verbindet er fundiertes Produktwissen mit praktischer Umsetzungserfahrung im Industriebau.


Als sachkundiger Planer, Sachverständiger und Dozent entwickelt er mit der Sinnotec GmbH individuelle, technisch ausgereifte Lösungen aus der Praxis für die Praxis für langlebige, wartungsfreie, hoch belastbare Industrieböden.

Referenzprojekte

Häufig gestellte Fragen

  • Ein Betonboden härtet durch physikalisches Verhaken von CSH-Nadeln (Kalzium-Silikat-Hydrat) aus. Zwischen diesen Nadeln gibt es Hohlräume, die eine Saugfähigkeit besitzen, die sogenannte Kapillarporosität. Diese Hohlräume saugen Flüssigkeiten automatisch auf. In diversen Flüssigkeiten befinden sich unterschiedliche (Schad-) Stoffe. Die in den Flüssigkeiten gelösten Schadstoffe (z.B. Chloridionen aus Streusalz) gelangen somit tief in den Betonuntergrund und können die statisch tragfähige Stahlarmierung zerstören. Außerdem sind diese Nadeln beim Befahren nicht abriebfest und werden in Form von Staub abgerieben, der sich auf der Umgebung und auf der gelagerten Ware absetzt. Diese Nadeln besitzen eine ausgezeichnete Druckfestigkeit, aber eine schlechte Zugfestigkeit, daher muss der Beton mit Stahl verstärkt (armiert) werden. Diese Stahlarmierung kann auch die typische Rissbildung bei Beton reduzieren, kann aber rosten und muss daher vor Korrosion geschützt werden. Durch die Risse im Beton kommen schädliche Stoffe natürlich noch besser an die Stahlarmierung heran und können diese schädigen.
    Zusätzlich zu den Rissen entsteht noch Kalziumhydroxid zwischen den Nadeln bei der Aushärtung von Zement. Dieses Kalziumhydroxid ist stark alkalisch und wird daher durch Säuren, Salze oder Wasser aus der zementären Matrix herausgewaschen, reduziert die Druckfestigkeit und kann zusätzlich zu weißen Ausblühungen führen. Dadurch wird die Saugfähigkeit von Beton noch größer und eingedrungenes Wasser kann im Winter zu Frost-Tau-Schäden führen.

  • Imprägnierungen nennt man Oberflächenbehandlungen, die mit einer geringen Menge an Flüssigkeit, üblicherweise bis zu 300g/m² auf die Oberfläche aufbringt. Dadurch dass man nur so wenig Material verbraucht, sind diese Oberflächenveredelungen sehr preiswert zu realisieren und man braucht nur eine geringe Oberflächenvorbehandlung, die sich sehr schnell umsetzen läßt. Verwendet man ein keramisch hartes Imprägniermaterial lassen sich so sehr stabile und langzeithaltbare Systeme herstellen. Allerdings lassen sich mit so wenig Material keine Löcher oder Risse im Untergrund schließen.

     

    Beschichtungen verwendet man, wenn man Löcher oder Risse schließen möchte und eine verbesserte Abriebfestigkeit bekommen möchte. Auch für deckende Anstriche werden gerne Beschichtungen eingesetzt. Die Materialmenge bei Polymerbeschichtungen liegt allerdings bei 0,5-6kg/m² pro Schicht, die eventuell in mehreren Arbeitsgängen aufgebracht wird, was dementsprechend auch einen hohen Preis rechtfertigt. Polymere Beschichtungen sind meistens wasserdampfdiffusionsdicht und haften nur auf sehr trockenen Untergründen. Der Untergrund muss sehr gut gereinigt und staubfrei sein, um eine gute Haftung zum Untergrund sicherzustellen. Im Falle von rückseitiger Durchfeuchtung kann es zu einer Blasenbildung mit Ablösung der Beschichtung vom mineralischen Untergrund kommen.

     

    Anorganische Beschichtungen haben den Vorteil, dass sie auf feuchte Untergründe aufgebracht werden können, schnell trocknen, einen ausgezeichneten Haftverbund zum mineralischen Untergrund aufbauen, sehr abriebfest sind und daher sehr lange halten.

  • Die Gefahr von Abplatzungen entsteht immer, wenn ein schlechter Haftverbund zum Untergrund vorliegt. Polymere Beschichtungen benötigen daher einen sehr trockenen Untergrund, um ausreichend zu haften. Weiterhin kann bei aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund, die häufig bei Betonbodenplatten im direkten Kontakt zum Erdreich beobachtet werden kann, und eine wasserdampfdiffussionsdichten Polymerbeschichtung diese Feuchtigkeit nicht entweichen und baut so einen Dampfdruck zwischen dem Betonuntergrund und der Beschichtungsunterseite auf. Dieser Druck führt zuerst zu einer Ablösung mit Blasenbildung und bei mechanischer Belastung der Oberfläche zu einem Abplatzen der Beschichtung. 
  • Anorganische Beschichtungen auf der Basis von Wasserglas sind immer wasserdampfdiffussionsoffen und können daher nicht von einer Betonoberfläche abplatzen. Darüber hinaus reagieren sie chemisch mit dem Kalziumhydroxid in der zementären Matrix und haben so eine ausgezeichnete Haftung zum Betonuntergrund. Da die Produkte selber wasserbasiert sind, stört eine Restfeuchte im Untergrund den Haftverbund zum Betonuntergrund nicht. Anorganische (keramische) Beschichtungen sind sehr hart und absolut unempfindlich gegen UV-Sonneneinstrahlung und Bewitterung. Die Beschichtungen sind flüssigkeitsdicht und nehmen kein Wasser auf, dass sich bei Frost ausdehnen kann. Es gibt hier also keine Frost-Tau-Korrosion. Auch bei hohen Temperaturen bis 700°C und niedrigen Temperaturen bis -273°C sind diese Beschichtungen stabil. Der Trocknungsprozess erfolgt hier als dreidimensional vernetzte Matrix, die spannungsfrei (rissfrei) und schnell (2-3 Stunden) auf der Oberfläche auftrocknet. Die Flächen lassen sich so schnell wieder nutzen und eine Sanierung im laufenden Betrieb ist möglich. Weiterhin ist die anorganische Beschichtung sehr beständig gegen Säuren, Laugen, Lösemittel, Treibstoff, Abrasion und besitzt so eine sehr lange Lebensdauer.
  • Das Wasserglas reagiert mit dem in der Betonmatrix vorhandenem Kalzium und verfestigt die Nadelstruktur, sodass diese nicht mehr abgerieben werden kann und dichtet dabei die Kapillarporosität ab. Normale Wassergläser reagieren aber schlagartig mit dem Calcium und bilden ein schwer zu verteilendes Gel auf der Betonoberfläche. Moderne Produkte, wie Sinnofloor beinhalten einen Verzögerer, der ein tiefes Eindringen der Imprägnierung sicherstellt. Weiterhin enthalten diese einen Beschleuniger, der die sichere und schnelle Reaktion gewährleistet. So sind diese Produkte bereits kurz nach der Trocknung schlagregenfest und können nicht ausgewaschen werden. Zusätzlich gibt es diese Produkte auch mit einem Anschmutzungsschutz, der eine einfache Reinigung ermöglicht.

  • Immer dann, wenn mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, d.h. sowohl bei der Handhabung (Produktion, HBV-Anlagen, herstellen, behandeln, verwenden) als auch bei der Lagerung (Lager, LAU-Anlagen, abfüllen, umschlagen). Hier gilt dann der Besorgnisgrundsatz, d.h. es muss alles unternommen werden, was „besorgt“ werden kann. Somit müssen alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die das Eindringen dieser Gefahrstoffe in das Grundwasser verhindern können. Die WHG- Anforderung an den Boden: dicht und beständig!

  • Die Anforderungen kommen aus dem Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG)

    http://www.gesetze-im-internet.de/whg_2009/BJNR258510009.html#BJNR258510009BJNG001000000

    Zweck dieses Gesetzes ist es, durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen.

    Die AwSV-Verordnung dient dem Schutz der Gewässer vor nachteiligen Veränderungen ihrer Eigenschaften durch Freisetzungen von wassergefährdenden Stoffen aus Anlagen zum Umgang mit diesen Stoffen.

    VAwSV Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen:

    http://www.gesetze-im-internet.de/awsv/index.html#BJNR090500017BJNE000100000
  • Alle Materialien (Im Wesentlichen sind das Öle, Treibstoffe, Lösungsmittel, organische Verbindungen, Säuren und Laugen.), die eine Wassergefährdungsklasse aufweisen (siehe AwSV §4).

  • Die Abdichtung, die eingesetzt werden kann, muss für die gehandhabten Stoffe bei den jeweiligen in den Anlagen auftretenden Bedingungen (z.B. Temperaturen, Aggressivität der Medien) eine ausreichende Beständigkeit aufweisen  und dicht bleiben. Hierbei ist insbesondere für Polymerbeschichtungen die Beständigkeit gegen Lösemittel bei hohen Temperaturen nicht immer gegeben. Auch bei niedrigen Temperaturen (kryogene Anwendungen) treten Risse bei Polymerbeschichtungen unterhalb der Glasübergangstemperatur auf.
  • Es werden tagesaktuelle Baustellenberichte angefertigt in denen die Klimadaten, die Untergrundrauigkeit, Untergrundfeuchte, die Haftzugfestigkeit sowie der Verbrauch von Beschichtungsmaterial pro Fläche dokumentiert wird. Über den kompletten Beschichtungsaufbau wird eine Dokumentation zusammengestellt. Es dürfen nur nach WHG zertifizierte Unternehmen (WHG Fachbetrieb) und bauaufsichtlich zugelassene Beschichtungsmaterialien für derartige Beschichtungen eingesetzt werden.

  • Ja, gemäß Betoninstandsetzungsrichtlinie ist eine regelmäßige Kontrolle und Sanierung erforderlich, die sich je nach Intensität der Nutzung staffelt. Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle der Fläche mit entsprechender Wartung im Falle von Auffälligkeiten, für Parkhäuser ist dies sogar Pflicht.

  • Ja, wir sind auf die Betoninstandsetzung spezialisiert und besitzen die dazu notwendige Qualifikation als Fachbetrieb sowie die dafür erforderlichen, qualifizierten Mitarbeiter (Sachkundiger Planer, SIVV-Schein, Düsenführerschein).

  • Es gibt eine Vielzahl an Eigenschaften, die je nach Anforderung durch die Nutzung und die Einbauparameter auf die jeweilige Beschichtungsaufgabe individuell angepasst werden muss. Ideal ist daher eine breite, herstellerunabhängige Erfahrungsbasis, wie sich die unterschiedlichen Beschichtungsmaterialien in der jeweiligen Anwendung bereits in der Praxis bewährt haben. Wichtig ist auch der chemische und physikalische Sachverstand, um beurteilen zu können, ob die vorgeschlagenen Beschichtungslösungen, Abdichtungen und Betoninstandsetzungen auch für die gegebenen, operativen Herausforderungen (Medien bzw. Produktionsbedingungen und Produktionsanforderungen) eine ausreichende Beständigkeit aufweisen bzw. wirtschaftlich umzusetzen sind.

    Wir bieten Ihnen seit über 30 Jahren auf diesem Gebiet die Experten im Markt als Berater an und haben auch für besondere Herausforderungen eigene Produktsysteme zugelassen und patentiert.

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